Schwangerschaftsvorsorge

Herzlichen Glückwunsch - Sie erwarten ein Baby!

 

Vor Ihnen liegt eine spannende Zeit. Sie werden in den kommenden Wochen ein ganz neues Bewusstsein für Ihren Körper entwickeln und viele neue Erfahrungen sammeln. Wir freuen uns darauf, Sie ein Stück dieses Weges zu begleiten und zu betreuen.

Die gesetzlichen Krankenkassen sehen ein Angebot an medizinisch notwendigen Leistungen vor. Diese sind wichtig und sollten darum unbedingt von Ihnen in Anspruch genommen werden.

 

Dabei bieten wir mit Zusatzausbildungen zur differenzierten Fehlbildungsdiagnostik auch mit Farbdoppler und spezieller Herzfehlersuche (fetale Echokardiographie) ein breites Spektrum zur Betreuung der Entwicklung Ihres Kindes.

Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Untersuchungen, die sinnvoll sind oder empfehlenswert sein können, deren Kosten Sie aber selbst tragen müssen. Diese Website soll Ihnen helfen, unser Angebot der zusätzlichen Vorsorge­leistungen kennenzulernen.

Es ist ganz natürlich, dass Sie in der kommenden Zeit viele Fragen zu Ihrer Gesundheit und der Entwicklung Ihres Kindes haben werden. Bitte sprechen Sie uns an, wir beraten Sie jederzeit gern!

Gesunde Mutter, gesundes Kind

Um infektiöse Erkrankungen des Embryos bzw. des Neugeborenen zu vermeiden, können nicht nur zu Beginn der Schwangerschaft, sondern auch schon vorher, einige wichtige Untersuchungen zum Infektionsrisiko durchgeführt werden. Wir testen Ihr Blut unter anderem auf:

  • Windpocken
  • Toxoplasmose
  • Ringelröteln
  • Zytomegalie
  • HIV

Pränataldiagnostik: Sicherheit und Schutz für Ihr Kind!

Ersttrimester-Screening (NT-Messung):
Die Vermessung der Nackenfalte (Nackentransparenz, NT) des Kindes in der 11.- 14. SSW  liefert mit 80%-iger Sicherheit den Hinweis auf ein erhöhtes Risiko für eine Trisomie 21 („Down-Syndrom“). Eine im gleichen Zeitraum durchgeführte Blutuntersuchung (PAPP-A u. ß-HCG) erhöht die Sicherheit auf 90%. Auch weitere schwere, aber seltenere Chromosomenstörungen können durch diesen Test erfasst werden. Für die Nackentransparenzmessung ist unsere Praxis sowohl von der FMF-Deutschland www.fmfdeutschland.de als auch von der Fetal Medicine Foundation London www.fetalmedicine.com zertifiziert. Das Testergebnis der Screening-Untersuchung kann u. a. eine Entscheidungshilfe sein, ob sie eine zusätzliche genetische Untersuchung durch Chorionzottenbiopsie oder Amniozentese (Fruchtwasseruntersuchung) durchführen lassen sollten. Diesbezüglich arbeiten wir mit dem Pränatalzentrum Dr.Schwertfeger/Prof.Mühlhaus/Dr.Wüstemann in Hannover zusammen: www.praenatal-hannover.de.

Farbdoppler-Ultraschall
Durch diese besondere Ultraschalluntersuchung der Nabelschnur und der mütterlichen Blutgefäße, die die Plazenta (Mutterkuchen) versorgen, kann die aktuelle Versorgungslage des Feten abgebildet werden. Somit lassen sich während der gesamten Schwangerschaft kindliche Mangelversorgungen mit Nährstoffen früh erkennen und auch behandeln.

 

Fetale Echokardiographie
Mit 7-10 erkrankten Babys auf 1000 Geburten sind Herzfehler zurzeit die häufigsten Fehlbildungen und treten meistens spontan auf, ohne familiäre Vorbelastungen. Herzfehler können zudem nicht selten Hinweiszeichen auf komplexe Erkrankungsbilder sein.
Wir führen daher seit vielen Jahren eine sehr spezielle Ultraschalluntersuchung zwischen der 21.-23. Woche durch und können damit die meisten derartigen Herzfehler frühzeitig erkennen: das Kind kann engmaschig überwacht und die Geburt entsprechend in einem speziellen Zentrum geplant werden.

3D/4D Ultraschall
Zusätzliche Ultraschalluntersuchungen geben Ihnen nicht nur das Glück und Vergnügen – für Sie und Ihre Angehörigen – Ihr Baby beobachten zu können, sondern auch weitere Sicherheit über das Gedeihen und Wachstum Ihres Kindes. Wenn Sie Ihr Kind darüber hinaus dreidimensional und live erleben möchten, können wir Ihnen die faszinierende Möglichkeit des 3D- oder „live 4D-Ultraschalls“ bieten. Die Bilder stellen wir Ihnen auf einer DVD zur Verfügung.

Blutzuckerbelastungstest
Schwangerschaftsdiabetes verläuft zunächst unerkannt, bedeutet jedoch ein gesteigertes Risiko für Mutter und Kind. Erhöht ist die Zahl an Fehlgeburten und die Gefahr eines Bluthochdrucks mit Schwangerschaftsvergiftung (EPH-Gestose) sowie die Gefahr einer frühzeitigen Erschöpfung des Mutterkuchens, von Frühgeburten und kindlichen Stoffwechselerkrankungen. Das drohende Risiko für Schwangerschaftsdiabetes kann durch einen Blutzuckerbelastungstest frühzeitg erkannt werden.

 

Streptokokkentest (Gruppe B-Streptokokken)
Streptokokken sind Bakterien, die sich bei jedem Menschen auf der Haut und im Darm finden. Grundsätzlich sind Streptokokken die Haupterreger für Kindbettfieber (Puerperalsepsis). Sie können bei der Geburt das Neugeborene infizieren und bedrohliche Infektionen auslösen. In bestimmten Fällen wird eine Behandlung mit Antibiotika nötig sein. Der Test wird als Abstrich aus der Scheide entnommen.

Übrigens!
Um Schwangere optimal betreuen zu können, kooperieren wir in unserer Praxis mit einer Hebamme! Termine für Beratungsgespräche mit Frau Kerstin Muth werden auf Nachfrage vergeben.