Krebsvorsorge und -früherkennung

Mehr Sicherheit für Sie!

 

Krebsvorsorge und Krebsfrüherkennung sind für Frauen besonders wichtig, denn jedes Jahr erkranken in Deutschland 66.000 Frauen an Krebs der Brust und der weiblichen Geschlechtsorgane.

Was bedeutet „Krebs“?

Krebs ist ein Überbegriff für mehr als hundert Krankheiten. Der Körper und seine Organe bestehen aus Gewebe und dieses wiederum aus Zellen. Kommt es zu einer Veränderung in der Erbinformation einzelner Zellen, teilen diese sich ungehemmt, „fressen“ sich in das umliegende gesunde Gewebe hinein und zerstören es. Es entsteht ein bösartiger (maligner) Tumor, der die betroffenen Organe in ihrer Funktion einschränkt.

 

Aber: Krebs ist im Frühstadium häufig sehr gut therapierbar!

Vorsorgeleistungen der gesetzlichen Krankenkassen

  • ab dem 20. Geburtstag: Zellabstrich, Tastuntersuchung des inneren Genitales
  • ab dem 29. Geburtstag: zusätzliche Tastuntersuchung der Brust und der Achsel-Lymphknoten
  • ab dem 44. Geburtstag: zusätzliche Tastuntersuchung des Enddarmes
  • ab dem 49. Geburtstag: eine jährliche Kontrolle auf Blut im Stuhl in Form eines über drei Tage dauernden, einfachen Papiertests
  • ab dem 55. Geburtstag: eine Darmspiegelung wird empfohlen oder alle zwei Jahre ein einfacher Stuhltest
  • Altersruppe 50 – 69:  alle zwei Jahre Screening-Mammographie als Röntgenreihenuntersuchung

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für ärztliche Untersuchungen und Behandlungen, wenn sie notwendig, medizinisch sinnvoll und wirtschaftlich sind. Wenn dieser Grundsatz auch schon immer galt, so sind die Maßstäbe hinsichtlich der Art und Anzahl medizinischer Leistungen deutlich strenger geworden - optimale Vorsorge und Früherkennung geht darüber hinaus. 

Optimale Vorsorge und Früherkennung bedeutet höhere Sicherheit

Gerade auf dem Gebiet der Vorsorge und Früherkennung hat die moderne Medizin enorme Fortschritte gemacht und Methoden entwickelt, die Ihrem verständlichen Wunsch nach gesteigerter gesundheitlicher Absicherung eher entsprechen.

Wir möchten Ihnen diese Leistungen nicht vorenthalten und informieren Sie deshalb über diese sogenannten Wahlleistungen, die von den gesetzlichen Krankenkasssen nicht übernommen werden.
Sprechen Sie uns bitte an, wenn Sie dazu Fragen haben. Wir beraten Sie dahingehend, welche Leistungen gerade für Sie sinnvoll sind und eine optimale Ergänzung zu den von den Kassen bezahlten Leistungen darstellen.

Denn hier gilt: Je früher erkannt, desto besser die Heilungschancen!

Für eine aussagekräftigere Beurteilung und zu Ihrer höheren Sicherheit empfehlen wir daher unsere Krebsvorsorge Plus:


 

Brustkrebsfrüherkennung

Untersuchungen der Brust durch Anschauen und Abtasten zeigen nur sehr selten kleine Tumoren unter 1cm, und das auch nur bei kleiner Brustdrüse und oberflächlicher Lage des Tumors. Durch folgende Untersuchungen können Veränderungen oftmals schon frühzeitig sichtbar gemacht werden:

  • Mammasonographie (Ultraschalluntersuchung der Brust); auch als Ergänzung zur Mammographie und vor allem auch als sinnvolle Zusatzuntersuchung zur "Screening-Mammographie" in der Altersgruppe der 50-69-jährigen Frauen. 
  • ggf. einschließlich Feinnadelpunktion oder Stanzbiopsie zur Abklärung von auffälligen Herdbefunden: Da die meisten Herdbefunde gutartig sind, lassen sich so unnötige Operationen vermeiden. 

Darmkrebsvorsorge  

Die Vorsorgeuntersuchung auf Dickdarmkrebs mit einem Stuhltest beginnt nach den Krebsfrüherkennungsrichtlinien erst mit dem 50. Lebensjahr.
Jährlich erkranken in Deutschland ungefähr 55000 Menschen an Dickdarmkrebs.
Etwa 80-90 % aller bösartigen Dickdarmtumore gehen aus gutartigen Tumoren (Polypen) hervor. Dabei dauert es bis zu 15 Jahre, bis die Umwandlung von einem Polypen in ein Karzinom erfolgt. Polypen verursachen in aller Regel keinerlei Beschwerden; haben allerdings die Eigenschaft, in meist geringem Ausmaß zu bluten. Ein wichtiges Warnzeichen für Dickdarmkarzinome ist also eine Beimengung von Blut im Stuhlgang.
Während herkömmliche chemische Stuhltests oft verfälschte Ergebnisse liefern, zeigt der von uns angebotene immunologische Stuhltest (Actim fecal blood test) keine unerwünschten falschauffälligen Reaktionen mit pflanzlichen Stoffen oder tierischem Blut. 

Blasenkrebsvorsorge

In Deutschland erkranken jährlich ca. 19000 Männer und 7000 Frauen an Blasenkrebs.
In den letzten Jahren wird eine Zunahme des Blasenkarzinoms gerade bei Frauen verzeichnet, weil immer mehr Frauen rauchen oder berufsbedingt mit krebserregenden Stoffen zu tun haben, wie z B. Friseurinnen. Der wichtigste Risikofaktor für den Blasenkrebs ist das Rauchen, das Frauen deutlich stärker gefährdet als Männer. Ein weiterer Risikofaktor kommt fast nur bei Frauen zum Tragen: Haare färben. Wer etwa 15 Jahre lang regelmäßig die Haare mit dauerhaften Mitteln färbt, verdreifacht die Krebsgefahr.
Blasenkrebs ist gut behandelbar, wenn er rechtzeitig erkannt wird. Ein Frühsymptom ist der Nachweis von Blutspuren im Urin, aber seit vielen Jahren gehört eine vorsorgliche Urinuntersuchung nicht mehr zum Programm der Krebsvorsorge in Deutschland. Zur Früherkennung halten wir daher für Sie mit dem NMP22BladderCheck einen Urintest mit sehr hoher Treffsicherheit bereit.

Vaginaler Ultraschall

Zur verbesserten Untersuchung von nicht tastbaren Veränderungen der inneren Geschlechtsorgane (Gebärmutter, Eierstöcke, Blase).

Thin Prep-Abstrich

Bei dem klassischen „Pap-Abstrich“ kann es durch Zellhäufungen zu einem verfälschten Untersuchungsergebnis kommen. Der Vorsorgeabstrich „Thin-Prep“ ist eine Spezialmethode, um die Zellen, die vom Muttermund gewonnen werden, besser aufzubereiten. Veränderungen im Zellabstrich können dadurch sicherer erkannt werden.

HPV-Test

Bei relativ vielen Frauen ist der Gebärmutterhals mit HPV (Human-Papilloma-Viren) infiziert, die Infektion wird überwiegend sexuell übertragen. Sie kann in seltenen Fällen chronisch werden und nach Jahren zu Krebs führen.

HPV-Impfung für junge Mädchen und Frauen

Um Gebärmutterhalskrebs vorzubeugen, bieten wir eine Impfung für junge Mädchen an, die sie gegen die Viren immun macht (Kassenleistung für Mädchen vom 12. bis zum vollendeten 17. Lebensjahr).